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Wechselwirkung von Medikamenten - Vitamine und Ernährung

Die Wechselwirkung zwischen Medikamenten und zwischen Medikamenten und Lebensmitteln unterliegt einer ständigen Erforschung.Nicht ohne Grund sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker danach befragen.

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Wechselwirkung von Medikamenten - Vitamine und Ernährung

Wechselwirkung von Medikamenten und Lebensmitteln beachten

Wie stets bei Enzymen auch, können Lebensmittel in eine ungewünschte Wechselwirkung mit Medikamenten treten. Zwischen einzelnen Medikameten sind tausende Wechselwirkungen bekannt. Die Beipackzettel sprechen Bände und sollten ernst genommen werden. Aber auch in verbindung mit Lebensmitteln können Wechselwirkungen auftreten. So sollten Sie zum Beispiel auf Milchprodukte verzichten, wenn Sie Antibiotika zu sich nehmen. Denn durch die Verbindung des Antibiotika mit dem im Joghurt, Milch oder Käse enthaltenen Kalziums, kann das Antibiotika die Magenschleimhaut nicht passieren. Das Antibiotika wird ausgeschieden ohne seine Wirkung zu entfalten. Wer gerne Lakritze isst, sollte wissen, dass Lakritze nicht mit Entwässerungspräparate korreliert. Denn die Lakritze verstärkt den Effekt des Entwässerungspräparates, welche auch an sich unerwünscht, Vitamine und Mineralien ausschwemmt. Asthmatiker sollten, wenn sie ein Asthmamittel mit Theophyllin nehmen, auf schwarzen Pfeffer verzichten, weil dadurch Herzrasen ausgelöst werden könnte. Viele Präparate gegen einen übersäuerten Magen enthalten Aluminium. In Kombination mit Obst, Obstsäften oder Limonade diffundieren diese verstärk ins Blut und können dort zu Blutarmut, Verwirrung und Krämpfen führen. Tee und Kaffe stehen im verdacht, Mittel gegen Eisenmangel oder Blutarmut zu blockieren. Auch sollten Schmerzmittel nie mit koffeinhaltigen Getränke eingenommen werden, weil Koffein deren Wirkung verstärkt und Herzrasen, Unruhe und Schlafstörungen auslösen kann.Alkohol schädigt nicht nur das zentrale Nervensystem oder lässt die Antibabypille blass aussehen. Durch den Konsum von Alkohol wird die Wirkung mancher Medikamente verstärkt oder gehemmt. Soll das zentrale Nervensystem mit Beruhigungsmitteln, Schlafmitteln oder Antidepressiva gedämpft werden, wird die Wirkung verstärkt. Durchfall, ausgelöst durch saure Säfte führt natürlich auch dazu, dass ein Medikament zu früh ausgeschieden wird.

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