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Künstliche Ernährung - Pflegeheim Altenpflege in Deustchland

Künstliche Ernährung in der Altenpflege Die künstliche Ernährung in der Altenpflege und bei Demenzkranken ist ein hochbrisantes Thema.

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Künstliche Ernährung - Pflegeheim Altenpflege in Deustchland

Rechtliche Aspekte

Künstliche Ernährung, orale Nahrungsversorgung und Nahrungsverweigerung stellen Pfleger, ambulante Pflegedienste und Ärzte nicht selten vor eine besondere Situation. Einerseits wird die Nahrungsaufnahme verweigert, andererseits sieht sich der Arzt zuletzt wegen der besonderen Situation das menschlichen Leben des Kranken zu erhalten in einer Zwangslage. Um diesen Notstand zu überwinde muss der behandelnde Arzt oder der Pfleger sich nicht selten über die ausdrückliche oder passive Weigerung des Kranken hinwegsetzen.

Künstliche Ernährung

Für die künstliche Ernährung gibt es daher Pflegestandards. Menschen mit schwerer Demenz würden verhungern, weil sie nicht mehr erkennen, dass die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahmen notwendig ist. Außerdem sind sie meist nicht der Lage, das vorbereitete Essen selbstständig aufzunehmen. Demgegenüber muss das betroffene Personal die Menschenwürde achten und den Patienten keine unnötige Leiden zufügen. Für Angehörige ist es daher ersichtlich wichtig, dass der Patienten feste Bezugsperson hat, die das Essen eingeben. Ein Wechsel steht mit dem vorgenannten Zielen in Widerspruch. Suchen Sie das Gespräch mit den Betreuern und erklären Ihnen die Ess- und Trinkgewohnheiten des Patienten und welche Art von Darreichungsmethoden und Hilfsmittel anzuwenden sind. Bei einer Nahrungsaufnahmeverweigerung sollte geprüft werden, ob das Essen nicht schmeckt oder die Atmosphäre nicht angemessen ist bzw. eine Diät notwendig ist und schlussendlich ein Konfliktgespräch mit allen Beteiligten, insbesondere den Ärzten und Angehörige oder Betreuern nötig ist, um eine allgemein vertretbare Lösung herbeizuführen. Wichtig ist, dass insbesondere die Pflegedienstleitung das Ergebnis schriftlich protokolliert. Vermeiden Sie eine eigenständige Entscheidung über Zwangsernährungsmaßnahme. Dazugehört insbesondere schon: Nase zuhalten, Mund aufzwingen.

Flüssigkeitszufuhr

Die Flüssigkeitszufuhr ist ein wesentlicher Bestandteil für die Erhaltung des menschlichen Stoffwechsels und dient der Vorbeugung gegen eine lebensgefährliche Austrocknung. Verwirrtheitszustände Antriebslosigkeit, Konzentrationschwäche oder Appetitlosigkeit sind nur einige Folgen der Dehydration. Oft ist die Verwirrtheit ältere Menschen schlicht darauf zurückzuführen, dass ihr Flüssigkeitshaushalt nicht in Ordnung ist. Alte Menschen entwickeln oft eine Abneigung dagegen etwas zu trinken oder vergessen es. Häufig lässt im Alter das Durstgefühl nach. Sie trinken leider häufig nur noch dann, wenn man sie daran erinnert. Ein Merkmal für eine Dehydration sind trockener Mund und schlaffe trockene Haut, die so genannte Pergamenthaut. Um die Flüssigkeitszufuhr zu Gewähr leisten, ist eine ständige Beobachtung durch die Bezugsperson notwendig. Wichtig ist, ob der Betroffene auch problemlos das Getränk erreichen kann, er die Tasse oder das Glas vollständig leer trinkt oder noch Reste darin sind. Erinnern Sie sich, ob der Patient nach einem Getränk gefragt hat?. Beobachten Sie, ob der Patient das Getränk unaufgefordert trinkt. Beobachten Sie, ob der Patient an dem Glas nippt oder das Glas zügig aus trinkt. Sprechen Sie den Patienten direkt darauf an, warum er das Glas nicht austrinkt?. Immer dann, wenn der Verdacht besteht, dass ein Patient zu wenig trinkt sollen Sie Beobachtungsprotokoll angelegten, um nach dessen Auswertung weitere Maßnahmen zu ergreifen.

Mundpflege

Häufig ist die Pflege des Mundes einen unangenehmer Eingriff in die Intimzone des Menschen und erfordert deswegen einen behutsamen Umgang. Insbesondere sind dabei die Würde des Menschen und seine Ängste zu berücksichtigen. Um eine Mundtrockenheit zu überwinden, sollten Maßnahmen ergriffen werden, die den Speichelfluss anregen. Die Verabreichung gefrorener Früchte und Getränke wie Ananas, Äpfel oder Säfte ist ein Mittel. Auch regen Zitronenöl, dass Sie in eine Aromalampe geben den Speichelfluss oder VitaminC den Speichelfluss an.

Gestörtes Esshalten bei Demenzkranken

Häufig beobachtet man bei einem Demenzkranken, das dieser bei der Nahrungsgabe den Kopf zu Seite wendet, Löffel und Alltagshilfe wie Wärmeteller wegschieben oder nach dem Pflegepersonal schlagen. Häufig beachten Kranke das Essen nicht, laufen weg oder spielen ähnlich wie Kleinkindern mit dem Essen herum. Insoweit besteht hier - auch abgesehen von einer qualitativen Änderung der Ernährung – Beobachtungsbedarf. Vielfach fehlt aber auch an einem Reiz, den Mund zu öffnen. Bei einer Beurteilung hilft daher die „Blandford_Skala“ und die „Eating Behaviour Skala - EBS“. Die „EBS“ misst in sechs Parametern und gibt ein Instrument zur Beurteilung des Verhaltens bei der Nahrungsaufnahme an die Hand.

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